Fonderia D'Arte Massimo Del Chiaro

Del Chiaro Art Connection

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Gießen

Es handelt sich zweifellos um die spektakulärste und zugleich „am wenigsten sichtbare“ Phase: Das bei extrem hohen Temperaturen geschmolzene Metall wird über eine Art Trichter („Bevera“, Eingusstümpel), der an der Spitze der feuerfesten „Ummantelung“ vorbereitet wird, eingebracht und füllt durch die Eingusskanäle laufend die vom „verlorenen Wachs“ hinterlassenen Leerräume: Auf diese Weise nimmt die Skulptur „Form“ an.
Die Formen aus feuerfestem Formstoff werden in spezielle Kästen aus Eisen gegeben, die mit Sand aufgefüllt werden, um zu vermeiden, dass durch die extreme Hitze des Metalls bedingte physikalische Reaktionen die „Ummantelung“ aufbrechen; in der Antike - und auch noch vor nicht allzu langer Zeit - vergrub man die „Ummantelung“ zu diesem Zweck in einem Loch. Ganz oben auf jeder „Ummantelung“ aus feuerfestem Formstoff befinden sich die Eingussöffnung für das Metall sowie weitere Öffnungen, die die beim Gießen entstehenden Gase entweichen lassen.
Bis vor wenigen Jahren wurde der Graphittiegel, in dem sich das Metall verflüssigt, mit Hilfe spezieller Zangen aus dem Ofen genommen und auf einem Träger angeordnet und dann wurde die Bronze in die feuerfeste Form gegossen. Heute ermöglichen technologische Innovationen weniger riskante Maßnahmen: Der Graphittiegel wird in einem kippbaren Ofen angeordnet, der das Umfüllen der Bronze in Gießpfannen (eigens dafür vorgeheizte Behälter) ermöglicht, aus denen sie dann in die Formen gegossen wird.
Früher schmolz der Tiegel 250 Kilogramm Bronze auf einmal, heute sind es 500 Kilogramm, und in acht Stunden kann circa eine Tonne Metall gegossen werden.

 

  • Der Höhepunkt des Gießens: Das Metall wird in die feuerfeste Form gegossen, so wie es heute erfolgt.

  • Das Gießen, wie es vor fünfundzwanzig Jahren vor sich ging: direkt aus dem Graphittiegel. Von links nach rechts: Charles Umlauf und Marcello Barsi (Gießer)

  • Das Gießen, wie es vor fünfundzwanzig Jahren vor sich ging: direkt aus dem Graphittiegel. Von links nach rechts: Charles Umlauf und Marcello Barsi (Gießer)

  • Umlauf und Barsi beim Betrachten der Formen nach dem Einguss. Im Vordergrund sieht man das glühende Metall in der „Bevera“ (Eingusstrichter)

  • Die alte Gusswerkstatt. Im Hintergrund die Entnahme des glühenden Tiegels aus dem Ofen. Von links nach rechts: die Gießer Mario Barsi, Marcello Barsi und Giovanni Marchi sowie Massimo Del Chiaro

  • Der glühende Graphittiegel auf dem Träger

  • Gestern: der Graphittiegel auf dem Träger

  • Heute: Die geschmolzene Bronze wird mittels des kippbaren Ofens in die Gießpfanne umgefüllt

  • Heute: die mit gießbereitem Metall angefüllte Gießpfanne.

  • Gestern: das Abschlacken (Entfernen der Schlacken), ausgeführt von Mario Barsi. Im Hintergrund Massimo Del Chiaro mit zwei Handwerkern beim Einpassen einer großer Form.

  • Heute: das Abschlacken, ausgeführt von Handwerker Andrea Tarabella

  • Gestern: Der Gießer beim Ausführen des Eingusses in eine große Form eines Werkes von Athos Ongaro. Der Künstler wohnt dem Gießen auf einer „Ummantelung“ aus feuerfestem Formstoff stehend bei.

  • Heute: Massimo Del Chiaro beim Kontrollieren eines Augenblicks des Eingusses.

  • Denkmal für gefallene Carabinieri

    Denkmal für gefallene Carabinieri

    Stelvio Pestelli, „Denkmal für gefallene Carabinieri“, patinierte Bronze

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